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Konzept

Die Nachmittagsbetreuung beginnt mit dem Ende des Unterrichts.
An unserer Schule werden die Kinder der Klassenstufen 1 und 2 in festen Stammgruppen betreut. Die Kinder der Klassenstufen 3 und 4 halten sich im offenen Bereich auf.
Was bedeutet dies im Einzelnen?
 
Klassenstufe 1 und 2:
Die Kinder in der Schuleingangsphase verweilen auch am Nachmittag in ihrer gewohnten Gruppe. Diese hat eine feste Bezugsperson durch die entsprechende Erzieherin. Alle Kinder gehen gemeinsam essen, erleben gemeinsam eine mindestens dreißigminütige Hofzeit und erledigt gemeinsam die Hausaufgaben während der Lernzeit. Auch während der Freispielzeit sind sie meistens in ihrer gewohnten Umgebung, wobei Ausflüge in andere Gruppen, in die Bibliothek, zu Arbeitsgemeinschaften u. a. möglich sind und gefördert werden.
Gerade in der Übergangsphase von der KiTa in die Schule ist es für die Kinder essentiell, Rituale aus- und aufzubauen, soziale Kompetenzen zu stärken, ihnen eine Richtlinie für faires Miteinander sowie Konfliktlösungsstrategien aufzuzeigen, sie zu unterstützen bei der Ausprägung ihrer individuellen Neigungen, Talente und Bedürfnisse. Dabei benötigen sie Unterstützung durch eine feste Bezugsperson, die ihnen hilft, ihr Selbstbewusstsein und ihre gesamte Persönlichkeit zu stärken.
 
Klassenstufe 3 und 4:
Die Kinder der Klassenstufen 3 und 4 halten sich nach dem Unterricht im offenen Bereich auf. Dieser stellt die gesamte Kelleretage dar. Dort entstanden Themenräume, in welche sich die Kinder zurückziehen können.
Der Horttag beginnt nach dem Unterricht mit der Anmeldung in der Zentrale. Dort werden die Anwesenheit sowie eventuelle Heimgehzeiten o. ä. erfasst. Dies ist zudem der Ort, andem sich das Kind bei Abholung auf jeden Fall abzumelden hat.
Die Kinder gehen selbstständig essen, erledigen zu einem selbstgewählten Zeitpunkt ihre Hausaufgaben im Hausaufgabenzimmer und bewegen sich frei in den Räumen, auf dem Hof (solange dieser beaufsichtigt wird) oder in der Bibo bzw. gehen ihrer gewählten Arbeitsgemeinschaft nach.
In den Klassenstufen 3 und 4 ist die Entwicklung der Sozialkompetenz und die allgemeine Persönlichkeit des Kindes soweit voran geschritten, dass es weitgehend ohne feste Bezugsperson zurecht kommt. Die Kinder können ihren Tag organisieren und ordnen, bedürfen weniger feste Strukturen, haben gleichzeitig den Drang selbstständig ihre Tätigkeiten zu wählen und unabhängiger von der gesamten Stammgruppe zu agieren.
Im offenen Bereich ist es den Kindern möglich, in einem vorgegebenen Rahmen, selbst zu bestimmen, womit sie sich beschäftien, in welchem Raum sie sich aufhalten, mit welchen Kindern sie sich umgeben wollen. Dabei ist es wichtig, dass sie nicht zielos umher irren. Es gibt auch hier Grenzen. Die Bereiche werden von ErzieherInnen betreut. Sie achten darauf, dass Konflike gelöst werden, Kinder ihren Raum wieder aufräumen, kein Entwicklungsbereich (z.B. Feinmotorik) ausgelassen wird. Die Erzieher werden zum Lenker und Helfer. Die Rolle als Manager und Organisator schwächt ab. Sie konzentrieren sich auf die Wünsche der Kinder, geben Hinweise, liefern gegebenenfalls Ideen. Sie achten auf die Einhaltung der Gruppenregeln, erläutern die Grenzen der Kinder, erinnern an Hausaufgaben und AGs und orientieren sich im Alltag vornehmlich an den Ideen, Wünschen der Kinder, gehen deren Weg ein Stück mit.
So gibt es folgende Themenräume:
Aktivraum mit Tischtennisplatte, Tischkicker, kleinen Billardtisch, ...
Bauzimmer
Spieleraum
Theaterplatz
Ruhe-/Lesezimmer
Kreativraum
 
Der Hortalltag läuft, wie beschrieben, bis 16.00 Uhr. Ab 16.00 Uhr finden sich alle Kinder im Früh- und Späthortraum ein. Der Hort schließt um 17.00 Uhr.
Die Kinder haben die Möglichkeit, auch am Morgen schon in den Hort zu gehen. Er öffnet 6.00 Uhr. Dort werden die Kinder bis 7.30 Uhr betreut und von dort in den Unterricht geschickt.